Social Distancing in Montauk

In außergewöhnlichen Zeiten wie diesen, gibt es jetzt nur noch eins: Augen zu und durch. Soziale Nähe meiden, auch wenn es schwer fällt. Gerade damit wir bald wieder unbeschwert mit Freunden und Familien zusammensein können.

Die ersten Sonnenstrahlen sind da. Die Luft ist klar. Wir haben am letzten Wochenende eine Alternative zur Abstinenz zu Hause gefunden. Ab ins Auto und nach Montauk. Montauk ist im Sommer bekannt für das zweite Zuhause von wohlhabenden New Yorkern. Mietpreise für Wohnungen und Häuser, die ins Unermessliche gehen. Man sieht und wird gesehen.

Ganz anders jetzt. Es fühlt sich gerade wie eine wunderbare Nische an. Die Mehrzahl der Hotels und Restaurants sind noch geschlossen. Aber einige wenige sind auf. Und das reicht. Wir brauchen nur ein Zimmer. Und ansonsten viel frische Luft.

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Louis Armstrong Haus

Jeder kennt ihn und seine Musik, viele hören sie noch heute. Wollt ihr in Louis’s Spuren treten und das Gefühl bekommen, dass er gleich um die Ecke kommt? Geht ins Armstrong House. DAS Haus ist das Museum. Für eine Weile fühlt man sich der damaligen Zeit und der Jazzmusik ganz nah. Faszinierend, die Geschichten um seinen Hauskauf und sein Leben in Corona, Queens. Wenn “Satchmo” nach einem Konzert nach Hause kam, hat er es oft nicht in sein Haus geschafft. Er setzte sich einfach zu den Nachbarskindern auf die Stufen seines Hauses, redete und spielte Trompete.

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Dîner ein blanc New York – 2019

Es war wieder so weit. Das einmalige Picknick in weiß hat stattgefunden. Diesmal mit einer mächtigen Dusche, Blitz und Donner, schreienden Leuten in schicker Kleidung, hektisch zusammenräumenden Menschen und einer spontanen Parkhausparty. Egal. Wichtiger ist, dass wir 2 Wochen planen und uns freuen konnten wie als Kind zu Weihnachten. Und immerhin bis zur Vorspeise kamen.

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Mit der Fähre zum Rockaway Beach

Der Weg ist diesmal Teil des Zieles. Eine fantastische Fährfahrtt zum Rockaway Beach auf der Rockaway Halbinsel in Queens.

In diesem Blog wollen wir euch nicht nur einen tollen Ort zeigen, sondern gleich mit auf die Reise nehmen zu unserem Tagesausflug. Es geht los im Süden von Manhattan. Wir müssen zum Pier 11 an der Wall Street. Sonntags kann man in der Gegend gut kostenlos parken. Die Fähren fahren regelmäßig und an Wochenenden halbstündlich. Wir hatten ungeplant ein gutes Timing und können nach kurzer Warteschlange gleich aufs Oberdeck der Fähre. Das einfache Ticket kostet $2.75.  

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Queens Night Market 2019

Es ist wieder so weit. Wenn auch noch ein wenig frisch draußen, der „Queens International Night Market“ hat zum 5ten Mal infolge die Pforten geöffnet. Wir haben einige der Sneak Preview Tickets ergattert und uns schon mal durch die ganzen Leckereien gegessen.

Nach einiger Parkplatzsuche sind wir angekommen beim legendären „Queens Night Market“. Eine saisonale Attraktion. Unter freiem Himmel. Musik. Menschen. Gute Laune. Stände mit liebevollen selbstgemachten Produkten. Und vor allem: Köstlichste Gerüche aus der ganzen Welt. Über 80 Länder preisen ihre Lieblingsgerichte an. Das Schöne ist die ganz eigene Note eines jeden Standes. Oft sind es Verkäufer aus kleineren Restaurants und Imbissbuden aus  einem der 5 Stadtteile New York’s. Der Markt ist leicht zu finden, ist er doch auf dem Freigelände direkt hinter der „New York Hall of Science“ im Corona Park aufgebaut.

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New York City Marathon 2019 – und ...

Es ist noch früh im Jahr an diesem verregneten Sonntag im Januar. Es regnet und es ist kalt. Und es ist früh am Morgen. Wenn man so um sich blickt, scheint es keinen zu stören. Es ist voll von Gleichgesinnten. Gleichgesinnten, die laufen wollen. Egal wie kalt, egal wie früh. Der Startschuss fällt zum „Fred Lebow Manhattan Half Marathon“. Einer von einer Reihe an Läufen, die man quasi sammeln kann, um sich einen der begehrten Startplätze am New York City Marathon zu ergattern.

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Das wahrscheinlich skurrilste Teehaus vo...

Von außen eher unscheinbar und schrullig anmutend. Doch da ist was. Neugier und die Sehnsucht nach Gemütlichkeit. Also, nix wie rein. Alles klar, wir sind nicht die Einzigen. Ein großer, dunkelroter Samtvorhang steigert die Spannung. Ca. 15 Leute warten, doch wir haben Glück und kriegen flott einen Tisch. In der oberen Etage. Hier ist so ziemlich alles individuell. Jeder Tisch ist anders, es gibt kein gleiches Geschirr. Etageren mit Scones und Sandwiches. Wir kriegen einen Tisch mitten im Gastraum und eines wird schnell klar: Ms Marple und Mr. Stringer wären Stammgäste, wenn sie heute noch leben würden. Sie hätten gut gestaunt, denn es gibt an die hundert Teesorten, die in einer genauso individuellen Kanne serviert werden.

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